• Jules

Face your fears vs. I have no fears

Ich sitze im Auto und fahre gemütlich auf der Autobahn Ein leichter Windstoß verursachte einen klitzekleinen Rüttler im Auto. Normalerweise so klein, dass man ihn kaum wahrnimmt. Außer ich. Ich nehme ihn wahr. Und zwar kräftig. Plötzlich ist alles wie ausgelöscht. Meine gute Laune. Meine Sicherheit. Alles weg. Auf einem Schlag. Ich fühle mich wie unter einem schweren Betonklotz begraben, der mich in den Sitz presst. Meine Hände umklammern das Lenkrad, sind plötzlich komplett kalt. Wenn ich das Lenkrad loslasse, zittern sie. Gleichzeitig beginn ich zu schwitzen. Mein Herz pocht so sehr, dass ich glaube, es springt mir aus dem Brustkorb. Meine Kehle ist wie zugeschnürt, ich bekomme keine Luft mehr. In meinen Ohren rauscht es ganz komisch und ich spüre sie. Die Angst. Die komplette Panik. Vor was? Davor zu sterben. Sie kommt in mir hoch, ich kann nichts dagegen tun. In meinem Kopf blitzen Bilder von damals. Von der Nacht, als ich beinahe auf der Autobahn durch ein Schleuderkarussell bei 130 m/h gegen die Leitplanke gecrasht wäre. Es fühlt sich genau gleich an. Das Gefühl, die Kontrolle verloren zu haben. Das Gefühl, dass es vorbei ist. Dass ich in ein paar Sekunden einen Aufprall haben werde, den ich nicht überleben werde. Die Todesangst.

Ich werde immer langsamer. Fahre nur mehr 80 km/h. Und bleibe schließlich stehen. Unfassbar erschrocken. Was bitte ist hier los? Warum geht’s mir so? Warum kann ich das nicht kontrollieren? Es war doch eigentlich nur ein Windstoß?


Es war eine Panikattacke. Ausgelöst durch ein Trauma, dass ich nie bearbeitet hatte. Ich brauchte doch keine Therapie. Mir ging es doch gut. Das war nur ein blöder Zufall. Ich ärgerte mich unfassbar. Doch immer als ich nach diesem Zeitpunkt auf die Autobahn fuhr und ein bisschen ein Windstoß war, ein LKW bei mir vorbeifuhr oder sonst irgendwas passierte, worauf ich keinen Einfluss hatte, kam sie wieder. Die Panik. Ich kämpfte gegen sie, wollte sie nicht zulassen, redete mir ständig ein dass ich keine Angst habe und eh alles gut ist, bis ich heimlich, still und leise aufgab und nicht mehr auf die Autobahn fuhr. Bus und Bahn sind doch eh viel nachhaltiger…


Wie kam ich da raus?

Ich begann, die Situationen zu vermeiden, in denen die Angst kam. Heute weiß ich, dass das einer der schlechtesten Dinge ist, die man tun kann. Nach einigen Monaten beschloss ich aber, nicht aufzugeben und mich meiner Angst zu stellen. Es gelang mir Schritt für Schritt meiner Angst zu begegnen und sie dadurch aufzulösen. Aus dieser Erfahrung heraus und 3 Jahre später, während denen ich meine Ausbildung zur Diplomierten Mentaltrainerin absolvierte ergaben sich für mich 3 Schritte, die bei mir funktionierten, um mich meiner Angst zu stellen und wieder ein angstfreies Leben führen zu können. Diese möchte ich heute mit euch teilen:

3 steps to face your fears:


1. Werde dir deiner Angst bewusst & akzeptiere sie

Oft ist der Tipp des Frühzeitigen Erkennens und dagegen anzukämpfen Bullshit. Warum? Durch diesen Kampf, dieses „Nicht-Haben-Wollen“ der jetzigen Situation entsteht automatisch ein Innerer Widerstand, der unbewusst diese blockierende Haltung überhaupt auslöst. Man erhofft sich Frieden durch die Veränderung. Dies ist der falsche Ansatz. Finde Frieden vor Veränderung. Akzeptiere die Situation, nimm deine Angst an. Der wichtigste Bestandteil eines jeden veränderlichen Prozesses ist der Friede mit der gegenwärtigen Situation. Es ist kein gut heißen, sondern ein annehmen. Mit anderen Worten: Man findet Frieden vor der Veränderung, und ist deshalb frei, die Gegenwart und somit auch die Zukunft zu gestalten. Man befreit sich somit von Innerem Widerstand & blockierenden Mustern, lässt Freiraum zu und die gewünschte Veränderung kann sich leichter einstellen.

2. New Mindset

Erkenne, dass du kein Opfer bist, dem das widerfährt, sondern dass du diese „Bürde“ bekommen hast, um daran zu wachsen, stärker zu werden und deinem „Higher Self“, deinem besten Ich näher zu kommen. Es ist allerdings sehr hilfreich, mal zu sehen was deine Angst ausgelöst hat und welche negativen, limitierenden Glaubenssätze dich daran festhalten lassen. Akzeptiere es und erarbeite dir dann ein neues, positives Mindset mit stärkenden Glaubenssätzen.

3. Stell dich deiner Angst

Hör auf, Situationen zu vermeiden, in denen deine Angst schneller auftreten könnte. Lerne sie zuzulassen, sie einzuladen, sie zu spüren, um zu erkennen, dass sie danach auch wieder geht und du noch da bist. Denn Ängste haben ein emotionales Gedächtnis. Man braucht neue emotionale Erfahrungen, um neue neuronale Verbindungen aufbauen zu können. Das heißt man muss immer wieder in die Angst hineingehen, um deinem Unterbewusstsein klar zu machen, dass diese Erfahrung doch wieder sicher und möglich ist.


Mein Herzensprojekt

Das Thema ist ein Herzensthema von mir. So viele Menschen leiden an Ängsten und Panikattacken. Oder auch nur an der Angst, über sich selbst hinaus zu wachsen, ihre Träume zu erfüllen bzw. der Angst vor dem Scheitern und dem Zweifel an sich selbst.

Es gibt einfache Tools, die dabei unterstützen können, die Ängste aufzulösen, sich aus negativen Gedankenspiralen zu befreien und Selbstvertrauen und Selbstsicherheit aufbauen. In meinem neuen Projekt geht es genau darum. Ich möchte so viele Menschen wie möglich ermutigen, sich ihren Ängsten zu stellen und damit wieder ein erfüllendes Leben zu haben. Sich selbst zu verwirklichen. Freiheit und Unabhängigkeit zu erschaffen. Auch von Ängsten und Zweifeln.

Wenn du dabei sein möchtest, wenn ich mit dem neuen Projekt in wenigen Tagen online gehe, trag dich einfach zu meinen Jules Mindset Rules ein, oder schreib mir im Chat eine Nachricht um am Laufenden zu bleiben.😉


Sei mutig, face your fears, auf der anderen Seite erwartet dich so viel mehr, als du dir jetzt erträumen kannst.





Think your way forward & rise up,


Deine Jules


#kraftdeinergedanken #faceyourfears #mentaltrainingbeiangst #mentaltrainigbeizweifeln #angstfrei #riseupagency

THINK YOUR WAY FORWARD

Ich helfe Frauen wie dir, durch gezieltes Mindmanagement & Selbstmarketing deinen Weg in die persönliche Freiheit & Unabhängigkeit zu gehen. Spring über deine Komfortzone und kontaktiere mich, ich freu mich auf dich! Rise Up, deine Jules

LET'S CONNECT

  • Facebook - Weiß, Kreis,
  • Instagram - Weiß Kreis
  • LinkedIn - Weiß, Kreis,

© JULIA SIRK 2019